Bundespräsident Joachim Gauck hat einen Besuch in Jena aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen. Er fühle sich unwohl, sagte der 76-Jährige am Mittwochnachmittag nach einer Diskussionsrunde mit Wissenschaftlern.

Vermutlich habe er sich einen Infekt zugezogen. Daher wurden alle weiteren Termine in der Stadt kurzfristig abgesagt. Eigentlich hatte Gauck noch die Stadtkirche besichtigen und das ehrenamtliche Engagement von Bürgern würdigen wollen. Nach Angaben des Bundespräsidialamtes sollte er zurück nach Berlin gefahren werden.

Gauck hatte sich in Jena zuvor über Spitzenforschung im Gesundheitsbereich informiert und mit ausländischen Nachwuchswissenschaftlern über ihre Arbeit und ihr Leben in Jena gesprochen. Danach ging es in einer Gesprächsrunde am Forschungscampus InfectoGnostics darum, wie Forschungsergebnisse in Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft schneller in marktfähige Anwendungen überführt werden können. Allerdings wirkte Gauck schon zu Beginn der Runde angeschlagen und sprach mit schwacher Stimme. Bevor er den Raum verließ, posierte er allerdings mit den Gesprächsteilnehmern noch für ein Foto.

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