23. November 2016, 08:16 Uhr

BVB-Torwart Weidenfeller kann sich trotz des 8:4-Erfolgs in der Champions League nicht freuen. Marco Reus ist dafür umso glücklicher. Die Stimmen zum Spiel.

Roman Weidenfeller (Torhüter Borussia Dortmund): “Ich habe gerade gehört, dass es das torreichste Spiel in der Champions-League-Geschichte war. Es ist natürlich toll, im Stadion gewesen zu sein, aber als Torwart ist es sehr bescheiden. Die Offensive war sehr gut, aber es gibt auch Punkte über die wir nochmal sprechen sollten. Wir müssen ein anderes Verhalten in der Verteidigung an den Tag legen. Da muss man entsprechend aggressiv zur Sache gehen und die Räume schließen. Wir hätten keine vier Dinger fangen dürfen. Für mich ist es nicht angenehm, das hatte ich mir anders vorgestellt.”

Marco Reus (Kapitän Borussia Dortmund): “So stellt man sich einen Einstand nach langer Zeit vor. Ich habe sehr hart dafür gearbeitet, umso glücklicher bin ich. Es war schon ein bisschen schwierig nach der langen Zeit. Für mich war es ein wichtiger Schritt, aber ein paar Prozent fehlen mir noch.”

“Die Saison ist noch jung. Der Sieg gegen Bayern war ganz wichtig. Wir haben es damit ein bisschen enger gemacht. Aber wir müssen in erster Linie zeigen, dass wir konstant bis zum Ende der Hinrunde sind. Jetzt kommen ganz starke Gegner und da müssen wir in der Defensive anders auftreten als heute.”


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Borussia Dortmund entscheidet ein phasenweise vogelwildes Fußballspiel mit 8:4 für sich. Marco Reus kehrt nach langer Verletzungspause zurück – und trifft dreifach. mehr …

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): “Das war surreal. So was habe ich noch nicht erlebt. Wir haben im Defensivverhalten deutlich Luft nach oben, bei der Absicherung bei Kontern. Roman hat mir leid getan. Wir müssen die eklatanten Fehler ansprechen.”

zum Reus-Comeback: “Es ist phantastisch, dass es so geklappt hat. Es ist ein überragendes Comeback. Das ist super wichtig für uns. Unsere Ziele können wir nicht ohne Marco erreichen. Es ist höchste Zeit. Im Sommer sind uns drei wichtige Spieler weggebrochen und plötzlich war mit Marco, der seit dem Pokalfinale fehlt, noch ein vierter weg. Wir haben ihn als feste Stütze eingeplant, deshalb erwarten wir das Comeback sehnsüchtig. Natürlich werfen wird ihn jetzt im schwersten Wettbewerb rein. Er ist körperlich auf einem absoluten Top-Niveau und muss ohne Zeit schnell zur Form finden.”

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